Ist dieser Schritt erst einmal erreicht, kann jeder junge Fussballspieler bereits stolz auf sich sein. Ein großer Verein, unter Umständen ein Vertreter der Bundesliga, hat sich schriftlich gemeldet und Interesse an einer Verpflichtung bekundet. Auf diese Tatsache darf jeder kickende Sprößling in jedem Fall schon einmal stolz sein, allerdings darf nicht vergessen werden, dass diese Einladung erst der Anfang sein kann!
Nun gilt es, das Probetraining mit den Eltern zu besprechen und anschließend den Verein über eine mögliche Trainingsbeteiligung zu benachrichtigen. In der Regel kann davon ausgegangen werden, dass die Eltern ihrem Kind bei dem Traum ein "Fussballprofi" zu werden erst einmal nicht im Weg stehen möchten, sofern die Schule nicht darunter leidet, daher stimmen die meisten Eltern der Beteiligung am Probetraining zu. Einige Eltern denken jedoch insbesondere bei ihren 10- bis 12-jährigen Kindern, dass es mit der großen Fussballkarriere noch deutlich zu früh ist, sodass sie die Einladung für das Probetraining ihrer Kinder unter Umständen ablehnen. Eine solche Entscheidung muss vom Kind als auch vom interessierten Verein im Falle eines Falles zwar akzeptiert werden, allerdings sollten es sich die Eltern gut überlegen, nicht, dass sie sich eines Tages Vorwürfe machen, den Traum ihres Kindes zerstört zu haben.
Wenn sich die Eltern nun aber einig sind und der fussballerisch talentierte Nachwuchs zum Probetraining darf - dann heißt es in den kommenden Wochen "warten auf den Tag-X". Da die Kinder nicht mehr so jung sind und mittlerweile schon wesentlich mehr realisieren und verstehen können, wissen sie zum Teil ganz genau, was für eine Chance sie beim kommenden Probetraining haben.







