Scouts / Kreis- und Landesauswahlen  

Nun ist das Talent etwa 12 Jahre alt und kickt in der D-Jugend seines "zweiten" Vereines. Der Verein spielt unter Umständen nicht mehr in der Kreisliga, sondern in einer Junioren-Bezirks- oder Landesliga, sodass bereits drei oder in manchen Fällen sogar vier Mal pro Woche trainiert wird.

Der heranwachsende Spieler weiß sein Können und seine Möglichkeiten bereits wesentlich besser zu schätzen, spielt in der Regel stets auf der gleichen Position und kennt sämtliche Regeln des Fussballs. Nun ist die Zeit der Scouts und der Sichtungstage gekommen - sodass potenzielle Talente zu Probetrainings- und Sichtungstagen von noch größeren Vereinen eingeladen werden. Da die großen Vereine in diesem Alter natürlich kein intensives und lang anhaltendes Scouting betreiben können, verlassen sie sich bei der Auswahl der Spieler auf die Informationen der einzelnen Sportkreise und des Fussballverbandes.

Für die jungen Talente heißt es somit - Auflaufen für die "Kreisauswahl". Die besten Spieler der umliegenden "kleinen" Vereine werden somit zum großen "Präsentieren" eingeladen und sollen gegen gleichaltrige Spieler ihr Können unter Beweis stellen. Die Scouts der großen Vereine, unter Umständen bereits von deutschen Bundesligisten, beobachten in der Regel Spieler auf sämtlichen Positionen und geben anschließend gegebene Verpflichtungsempfehlungen an das Management ihres Vereines weiter. Sofern der Leiter der Jugendabteilung mit diesen Empfehlungen einverstanden ist, werden die Spieler beziehungsweise die Eltern der noch minderjährigen Talente schriftlich benachrichtigt und zu einem Probetraining des großen Interessenten eingeladen.


 
 

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