Verdienst in der "Ausbildung" zum Fussballnachwuchs

Der Verdienst in den Jugendabteilungen eines großen Bundesligisten ist, wie bereits beschrieben, sehr gering und orientiert sich an den Grundbedürfnissen der Kinder. Die jungen Talente empfangen vom Verein eine Art "Taschengeld", welches sich im Laufe der einzelnen Jugendabteilungen steigert. Ein 12-jähriger Spieler benötigt demnach nicht so viel eigenes Geld wie ein 14-Jähriger, wobei 16- und 17-jährige Spieler wieder dementsprechend mehr "verdienen".

Die Grundversorgung der Kinder wird so oder so vom Verein finanziert und realisiert, sodass die jungen Fussballspieler ihr "eigenes" Geld voll und ganz für private Interessen wie Kino- oder Schwimmbadbesuche verwenden können. Erst wenn sich der Spieler seinem 18. Geburtstag nähert wird es wieder wirklich interessant. Auch mit einem Alter von 17 Jahren kann er zwar bereits bei den "Profis" beziehungsweise bei den Senioren spielen, allerdings darf er zu diesem Zeit noch keinen dementsprechenden Vertrag unterschreiben. Im minderjährigen Alter gelten somit für alle Spieler Amateur- und Jugendbedingungen, welche kein festgeschriebenes Mindesteinkommen beinhalten. Erst wenn das Talent das 18. Lebensjahr vollendet hat, kann der Verein den Spieler offiziell zum Kader der "Profis" hinzufügen, sodass dieser auch ein dementsprechendes Gehalt in Anspruch nehmen kann.


 
 

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