Das Probetraining hat sich als großer Erfolg herausgestellt und nun ist es da - das Angebot zum Vereinswechsel. Voller Freude unterzeichnet das hoffnungsvolle Talent seinen ersten Juniorenvertrag im Beisein der Eltern und beide Seiten blicken voller Euphorie auf die zukünftige Zusammenarbeit. Den Eltern ist bewusst, dass ihr Sohn beziehungsweise ihre Tochter für den "Fussballtraum" nun auch das Haus verlassen muss, da ein Umzug in das hauseigene Fussballinternat des großen Vereines aufgrund der räumlichen Distanz zum bisherigen Wohnort nicht vermieden werden kann.
Natürlich sind Eltern und Talentsprößling aufgrund dieser Trennung auch etwas traurig, allerdings überdeckt die Freude des Vereinswechsels die anfänglichen Trennungsängste, zumal sich Eltern und Kind mindestens jedes zweite Wochenende sehen werden. Der Vertrag beim neuen Verein beinhaltet selbstverständlich keine regelmäßige Vergütung beziehungsweise ein geregeltes Spielereinkommen, sondern umfasst wesentlich mehr die Grundversorgung des Spielers und einige Extras wie beispielsweise ein kleines monatliches Taschengeld. Das noch schulpflichtige Talent wird neben dem Training selbstverständlich eine gute Schule besuchen, wobei auch die schulischen Leistungen dem verantwortungsvollen Fussballverein wichtig sind.
Die jungen Talente des Vereins werden somit nicht nur auf dem Platz gefördert, sondern auch auf ihr zukünftiges Leben vorbereitet, wenn es mit dem großen Traum des "Fussballprofis" nicht klappt. Diese gesicherten Zukunftsaussichten beruhigen die meisten Eltern und sorgen zugleich dafür, dass der junge Sprößling seine geliebte Sportart weiterhin auch ohne Druck ausüben kann. Das junge Talent hat nun nahezu täglich unter professionellen Bedingungen Training, nimmt regelmäßig an großen, zum Teil auch internationalen, Fussballturnieren teil und hat somit die Möglichkeit, sich Woche für Woche mit anderen Spielern seiner Altersklasse zu messen. Die großen Jugendabteilungen der deutschen Bundesligisten verfügen ebenfalls über zahlreiches Personal, sodass es keine Seltenheit ist, dass bereits eine U14 Mannschaft über Masseure und Physiotherapeuten verfügt.







